Slideluck Editorial lanciert regelmäßig internationale Calls, die darauf abzielen, den sozialen Wandel durch zeitgenössische Fotografie und Multimedia zu fördern. Die zehn von einer unabhängigen Jury ausgewählten Arbeiten befassen sich mit verschiedenen Themen: von Klimaereignissen über die Gemeinschaft der Cyber-Aktivisten im Amazonasgebiet, die gegen die Ausbeutung ihres Landes durch Ölfirmen kämpfen, bis hin zum Zusammenhang zwischen Luft- und Landverschmutzung und dem gesundheitlichen Zustand der Menschheit und zuletzt der Notwendigkeit, die Artenvielfalt für die Zukunft von Menschen, Tieren und der Erde zu schützen. Die ausgewählten Arbeiten werden multimedial umgesetzt und in verschiedenen Fotofestivals auf der ganzen Welt präsentiert.
Was als Fotoprojekt begann, hat sich zu einem ganzheitlichen und multidisziplinären Experiment entwickelt, das verschiedene Disziplinen einbezieht, um an der Schaffung einer Denkfabrik teilzunehmen, die nach neuen Wegen der effektiven Kommunikation rund um das vielschichtige Thema Klimawandel forscht.

Durch eine zusammenhängende und integrierte Studie zu Inhalt, Ästhetik, Verbreitung, Formaten und Bewusstsein wird die Gruppe versuchen, innovative Lösungen anzubieten, um Kunst außerhalb der Museumsmauern zu bringen, zu den Menschen zu gehen, den öffentlichen Raum zu besetzen, die Stadtplanung in Frage zu stellen, Lösungen zu schaffen, die soziale Distanzierung berücksichtigen und neue Formen der Sozialität und Interaktion zwischen Menschen neu zu erfinden, mit besonderem Augenmerk auf die Peripherien.

Das experimentelle Projekt geht von dem Bewusstsein aus, dass die aktuelle globale Pandemie und der Klimanotstand Symptome der globalen ökologischen und sozialen Krise sind, und damit von dem Bewusstsein, dass die Fotografie allein, wie auch jede andere Disziplin allein, nicht ausreicht, um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen und zu positiven Handlungen zu inspirieren, um den Fußabdruck des Planeten zu verringern.

Im Bewusstsein der Macht der visuellen Kommunikation und der Notwendigkeit, die Kunst und die Geisteswissenschaften aus den gewohnten Räumen herauszuholen und so der Kunst und der zeitgenössischen Fotografie ihre soziale Rolle zu geben, ist es ihre Vision, neue Paradigmen zu entdecken und zu produzieren, um effektiv Ursachen und Folgen des Klimawandels für die Gegenwart und die Zukunft zu kommunizieren, was zu einem langfristigen kulturellen Wandel führt, indem menschliche Gesundheit, ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit vereint werden.

Edition:
Simul et Singulis
Location:
Hüttenstraße
Bogen:
10
KünstlerInnen:
Sana Ahmadizadeh, Igor Elukov, Pietro Lo Casto, Mattia Marzorati, Kaveer Rai, Isadora Romero, Michele Sibiloni, Jakub Stanek, Misha Vallejo, Ami Vitale
Partner:
Photoszene United & Slideluck Editorial
Status:
Visible