Herta Müller

Deutschland

Vom LVR-Turm in Deutz wird im September Poesie riesigen Ausmaßes prangen: Zusammengesetzt aus Zeitungsschnipseln, nur um ein vielfaches vergrößert. Es ist das titelgebende Gedicht aus dem Collageband „Der Vater telefoniert mit den Fliegen“ von Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller. Darin entstanden alle lyrischen Werke als Collagen aus Zeitungs- und Zeitschriftenauschnitten. Hieraus werden während des Festivals noch weitere ausgewählte Gedichte auf Plakatwänden in der gesamten Stadt zu entdecken sein. Die aus Rumänien stammende Autorin lebt seit 1987 in Berlin. Ihr Prosa-Werk ist politisch geprägt. Ein wichtiges Thema ist die kommunistische Diktatur in Rumänien, unter der sie aufwuchs. Später litt sie als Erwachsene jahrelang unter der Verfolgung, Bedrohungen und Verhören des rumänischen Geheimdienstes Securitate, nachdem sie sich weigerte, für diesen zu arbeiten. Im November 2015 wird Herta Müller der Heinrich-Böll-Preis verliehen. WEBSITE

 

Die Gedicht-Collagen von Herta Müller werden mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt durch den Carl Hanser Verlag München. Plakatflächen mit freundlicher Unterstützung von Ströer SE.

Hier gibt es Informationen zu den KünstlerInnen. 

 

Foto: Karla Windberger

Foto: RobertWinter

Foto: Robert Winter

artrmx e.V.  | CityLeaks Urban Art Festival

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50825 Köln, GER
+49 (0)221 29 49 69 59
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HIER GIBT ES WAS ZU ENTDECKEN!

Schaut rein in unsere OPEN CALLS. Hier gibt es viele spannende Workshops und Partizipation Kunstprojekte für Juli und September zu entdecken. Mitmachen erwünscht. Informationen zu den Deadlines findet ihr unter OPEN CALLS.

Auch bieten wir im Juli noch eine Fahrrad-Tour an. Zum Festival im September könnt ihr dann noch mehr Führungen durch Köln erleben. Doch hier erst mal ein paar Informationen unter FÜHRUNGEN für den Juli.

Viel Spaß!

CITYLEAKS URBAN ART FESTIVAL

Vom 01. bis 24. September 2017 findet die vierte Ausgabe des internationalen CityLeaks Urban Art Festival statt. 2017 interveniert das Festival unter dem Titel “Sharing City” in der Kölner Altstadt-Nord. Zur Debatte stehen unter diesem Aspekt vor allem die unterschiedlichen Bedeutungen und Formen des Teilens innerhalb einer urbanen Gesellschaft. Die Verbindung von Kunst und Stadt als Motor, Utopien, Ideen und Konzepte von Urbanität zu denken, ist ein zentraler Aspekt von CityLeaks.

Die Schirmherrin des Festivals ist Gabriele Hammelrath (SPD, MdL)

CityLeaks ist ein biennales Festival für zeitgenössische urbane Kunst und Kultur, und das seit 2011. Der öffentliche Stadtraum ist unser Aktionsort und die Kunst das Medium. CityLeaks begibt sich im September auf eine dreiwöchige urbane Expedition. Unterstützt werden wir von vielen Akteuren, aber vor allem von den KünstlerInnen. Sie geben Impulse und erobern den öffentlichen Raum in Köln: Hausfassaden verwandeln sich in großformatige Gemälde, Performances durchmischen das alltägliche Stadtgeschehen, Lichtinstallationen und Videoprojektionen machen die Architektur zu Stars der Nacht und konzeptionelle Kunstprojekte dringen in urbane Systeme ein. Insgesamt besuchten bisher weit über 100 internationale KünstlerInnen auf Einladung von CityLeaks Köln. Genres wie Performance, Urban Hacking, Installation, Mural-Malerei oder Neue Medien zeigen ein große Bandbreite zeitgenössischer urbaner Kunst. CityLeaks erschließt vernachlässigte Orte, bespielt außergewöhnliche Architektur und strebt nach partizipativem Kunsterleben. Ausstellungen, Touren, Gesprächsrunden, Workshops und Musik erweitern das Programm. Die Zusammenarbeit und der Austausch mit lokalen, regionalen und (inter) -nationalen Netzwerken aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, der Dialog mit BürgernInnen, Nachbarschaften und Publikum sowie die Förderung von Teilhabe an kreativen Diskursen zum Thema Stadt zeichnen den Charakter des Festivals aus.

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