Dennis Freischlad & Sally Müller

Deutschland

Die Nachbarschaft von Mensch und Beton

Eine große rote Symbolskulptur bestehend aus den Ziffern 2020 thront auf den Stufen des Wiener Platzes  und erinnert an das Strukturförderprogramm in Köln-Mülheim. Mit rund 40 Projekten polierte die Stadt in den  letzten Jahren das Image des rechtsrheinischen Stadtteils auf. Genau hier, mitten im Kölner Norden, beginnt der von Dennis Freischlad geschriebene und von Sally Müller produzierte Audiowalk „Poetik – Die Nachbarschaft von  Mensch und Beton“. Die 15-minütige Audiospur begleitet den Festival-Besucher beim Spaziergang vom Wiener Platz,  vorbei an Keup- und Schanzenstraße bis hin zur Festival-Zentrale des CityLeaks Urban Art Festivals 2015 im Carlswerk.  In Form eines Briefes an einen alten Freund, der einmal vor Jahren in Köln-Mülheim zu Besuch war, findet eine  sozial-poetische Auseinandersetzung mit dem Stadtraum statt, die Fakt und Fiktion gekonnt zusammenbringt.  Während des Audiowalks werden  eigene Gedanken und Erinnerungen geweckt und die gewohnte Umgebung mit anderen Augen wahrgenommen. Der Audiowalk „Poetik – Die Nachbarschaft von Mensch und Beton“ ist über die Festival-Homepage oder direkt über SoundCloud kostenlos auf Deutsch und Englisch erhältlich. Die Audio-Datei kann auf ein beliebiges Endgerät (Mobiltelefon, Tablet, MP3-Player etc.) heruntergeladen oder direkt über SoundCloud gestreamt werden.  Mit passendem Endgerät und Kopfhörern ausgestattet stellt man sich an den Wiener Platz, drückt auf PLAY,  geht los in Richtung Keupstraße/Schanzenstraße/Carlswerk und lauscht dabei den Zeilen des Briefes.

Eine Produktion von Dennis Freischlad und Sally Müller in Kooperation mit CityLeaks. Audiowalk Poetik: Die Nachbarschaft von Mensch und Beton

 

WEBSITE DENNIS FREISCHLAD
WEBSITE SALLY MÜLLER

Informationen und Bildmaterial zu Künstlern können in der Übersicht ALLE und nach Jahren sortiert aufgerufen werden.

 

Dennis Freischlad

Foto: Karla Windberger

Dennis Freischlad

Foto: Karla Windberger

Dennis Freischlad

Foto: Karla Windberger

Dennis Freischlad

Foto: Karla Windberger

Dennis Freischlad

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Künstler und CityLeaks

artrmx e.V.  | CityLeaks Urban Art Festival

Hospeltstraße 69
50825 Köln, GER
+49 (0)221 29 49 69 59
info@cityleaks-festival.com

© 2016 ALL RIGHTS RESERVED, artrmx e.V.

CityLeaks Programm 2017

Hier gibt es viele spannende Workshops und Kunstprojekte zu entdecken. Mitmachen erwünscht. Informationen zu den Deadlines unter OPEN CALLS.

Das Festival startet am 01. September mit einer Eröffnungsfeier auf dem Ebertplatz. Am Samstag den 02. September geht es dann mit dem Grand Opening mit Livemusik, Aftershowparty und vielen Ausstellungseröffnungen der kooperierenden Galerien weiter.

Ausstellungen, Workshops, Podien, Vorträge und Stadtspaziergänge, Performances, Urban Hacking, Murals, Installationen, u.v.m.

Der INFOPOINT des Festivals auf dem Ebertplatz ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

  • Informationen zum Programm und Festival
  • BesucherInnenumfrage zum Festival
  • Anmeldungen für den Speaker’s Corner (täglich von 17:50 bis 18 Uhr) hier

Viel Spaß!

CityLeaks Akademie 2017

Unter dem Titel „Sharing Cities“ eröffnet die vierte Ausgabe des CityLeaks Urban Art Festivals. Die globale und explosionsartige Urbanisierung führt zunehmend zu einer Ausbeutung und ungerechten Verteilung von Ressourcen und Verschmutzung der Umwelt. Kommerzialisierung und soziale Fragmentation bestimmen bis heute einen großen Teil unserer Städte. Der Ruf nach einer nachhaltigen Stadtentwicklung und einer Gesellschaft, die auf Commons (Gemeingütern) aufbaut, ist groß, und das Teilen von Ressourcen, Gütern, Wissen, Erfahrungen, etc. wird immer notwendiger.

Gemeinsam erforschen KünstlerInnen, Laien, und ExpertInnen in der transdisziplinären CityLeaks Akademie die Möglichkeiten einer lebendigen, nachhaltigen, und kreativen Stadt. Die -auch- kritische Auseinandersetzung mit Konsum, Raum und Digitalität steht im Fokus der Akademie. Unterstützt werden wir von KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und ExpertInnen, die sich zusammen mit dem Publikum den Herausforderungen einer “Sharing City” stellen. Sie erörtern mit uns Fragen zu urbanen Transformationen und wie BürgerInnen daran teilhaben könnten, forschen zu solidarischer Ökonomie, Konsum, Bedürfnissen, Beschleunigung und Digitalität. Und sie laden uns ein, in unterschiedlichen Workshops ein wenig tiefer einzutauchen und mitzumachen. Die Inhalte der Akademie werden im Prozessraum auf dem Ebertplatz dokumentiert. Zudem können alle Vorträge per Livestream auf unserer Website mitverfolgt werden.

Die CityLeaks Akademie ist mitten im Stadtgeschehen verortet. Für 2017 ist ihr Ort das Festival Center auf dem Ebertplatz. Hier findet ein großes Angebot an Workshops, Podien, Vorträgen und Stadtspaziergängen uvm. statt.

Hier geht es weiter mit Informationen zu den TeilnehmerInnen sowie zum Programm!

CITYLEAKS URBAN ART FESTIVAL

Der Infopoint des Festivals auf dem Ebertplatz ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Vom 01. bis 24. September 2017 findet die vierte Ausgabe des internationalen CityLeaks Urban Art Festival statt. 2017 interveniert das Festival unter dem Titel “Sharing Cities” in der Kölner Altstadt-Nord. Zur Debatte stehen vor allem die unterschiedlichen Bedeutungen und Formen des Teilens innerhalb einer urbanen Gesellschaft. Die Verbindung von Kunst und Stadt als Motor, Utopien, Ideen und Konzepte von Urbanität zu denken, ist ein zentraler Aspekt von CityLeaks.

Die Schirmherrin des Festivals ist Gabriele Hammelrath (SPD, MdL)

 

CityLeaks ist ein biennales Festival für zeitgenössische urbane Kunst und Kultur und das seit 2011. Der öffentliche Stadtraum ist unser Aktionsort und die Kunst das Medium. CityLeaks begibt sich im September auf eine dreiwöchige urbane Expedition. Unterstützt werden wir von vielen Akteuren, aber vor allem von den KünstlerInnen. Sie geben Impulse und erobern den öffentlichen Raum in Köln: Hausfassaden verwandeln sich in großformatige Gemälde, Performances durchmischen das alltägliche Stadtgeschehen, Lichtinstallationen und Videoprojektionen machen die Architektur zu Stars der Nacht und konzeptionelle Kunstprojekte dringen in urbane Systeme ein. Insgesamt besuchten bisher weit über 100 internationale KünstlerInnen auf Einladung von CityLeaks Köln. Genres wie Performance, Urban Hacking, Installation, Mural-Malerei oder Neue Medien zeigen ein große Bandbreite zeitgenössischer urbaner Kunst. CityLeaks erschließt vernachlässigte Orte, bespielt außergewöhnliche Architektur und strebt nach partizipativem Kunsterleben. Ausstellungen, Touren, Gesprächsrunden, Workshops und Musik erweitern das Programm. Die Zusammenarbeit und der Austausch mit lokalen, regionalen und (inter) -nationalen Netzwerken aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, der Dialog mit BürgernInnen, Nachbarschaften und Publikum sowie die Förderung von Teilhabe an kreativen Diskursen zum Thema Stadt zeichnen den Charakter des Festivals aus.

CITYLEAKS FESTIVAL CENTER - EIN PLATZ FÜR ALLE

Als Sitz des Festival Centers wird CityLeaks im September einen Ort bespielen, der für das städtische Gemeinwesen sowie den Kölner Enthusiasmus für städtebauliche Großprojekte symbolträchtiger kaum sein könnte: Der Ebertplatz in der nördlichen Kölner Innenstadt. Der Bau des Festival Centers beginnt am 25. August und wird ab Juli durch eine Crowdfundig-Kampagne begleitet. KölnerInnen sowie FreundInnen und UnterstützerInnen sind herzlich eingeladen, CityLeaks vom 18. Juli bis 31. August monetär oder handwerklich über die Startnext-Plattform zu unterstützen.

Das Berliner Künstler- und Architektenkollektiv ON/OFF baut im gemeinschaftlichen Prozess mit allen Interessierten ein organisches und wandlungsfähiges Festival Center zu gestalten, das den Platz durch Tribünen in eine Arena verwandelt. Den BesucherInnen bietet es Möglichkeiten zum Verweilen, Arbeiten und Austausch sowie eine temporäre Bühne an.

Im Festival Center am Ebertplatz entsteht ein Ort zum gemeinsamen Denken, Handeln und Verweilen. Das Festival Center bietet vom 1. bis zum 24. September 2017 Freiräume für künstlerische, soziale, nachhaltige und subversive Interventionen und gewährt Einblick in den wissenschaftlichen Diskurs zum Themenbereich Urban Commons. Denn was macht eine Stadt lebenswert? Wie viel möchte ich mitgestalten? Wie viel Ich ist Stadt? – das sind Fragestellung, zu denen die eingeladene Künstler*innen und Teilnehmer*innen der CityLeaks Akademie gemeinsam mit Bürger*innen gebeten werden, Stellung zu beziehen.

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