Boris Tellegen

Niederlande

Installationen. Sie hinterfragen die Spannungen zwischen Planung und Zufall; die Zerstörung von Ordnung durch schematisches Chaos. Die Menschheit wird getrieben von einem unerschütterlichen Glauben an Fortschritt, in dem moderne Technologien und stetiges Wachstum uns zu einer besseren Welt führen. In seinen Arbeiten entwickeln die freigesetzten Kräfte, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen, eine ganz eigene Dynamik und Bildsprache. Tellegen begann sich in den 80er Jahren für die Street Art zu faszinieren und machte die Straßen zu seiner Leinwand, als er sich unter dem Pseudonym „Delta“ in der Graffitiszene einen Namen machte. Schnell wurde er weltweit dafür bekannt aus Worten und Buchstaben dreidimensionale Skulpturen an die zweidimensionalen Wände zu zaubern. Mit der Zeit begann er mehr und mehr über die Straße als Kunstraum zu reflektieren. Die Wände, eingenommen durch das Medium der Sprühdose, sind zentrales Motiv in seinen Arbeiten. Es geht um die Grenzen, die sie setzen und wie diese überwunden werden können. Immer im Hintergrund schwebt dabei der Gedanke des Verfalls und der Vergänglichkeit als natürlicher Gang der Dinge. Seine Collagen können als isometrische industrielle Landschaften gelesen werden. Durch Schichten, Schneiden und Kleben versucht Tellegen die Perspektive auf Dinge zu verändern und baut so Städte aus abgenutztem Papier. WEBSITE

Mural: Maybachstr. 155, 50670 Köln

Hier gibt es Informationen zu den KünstlerInnen. 

 

Foto: Karla Windberger

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Foto: Robert Winter

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Foto: Robert Winter

artrmx e.V.  | CityLeaks Urban Art Festival

Hospeltstraße 69
50825 Köln, GER
+49 (0)221 29 49 69 59
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HIER GIBT ES WAS ZU ENTDECKEN!

Schaut rein in unsere OPEN CALLS. Hier gibt es viele spannende Workshops und Partizipation Kunstprojekte für Juli und September zu entdecken. Mitmachen erwünscht. Informationen zu den Deadlines findet ihr unter OPEN CALLS.

Auch bieten wir im Juli noch eine Fahrrad-Tour an. Zum Festival im September könnt ihr dann noch mehr Führungen durch Köln erleben. Doch hier erst mal ein paar Informationen unter FÜHRUNGEN für den Juli.

Viel Spaß!

CITYLEAKS URBAN ART FESTIVAL

Vom 01. bis 24. September 2017 findet die vierte Ausgabe des internationalen CityLeaks Urban Art Festival statt. 2017 interveniert das Festival unter dem Titel “Sharing City” in der Kölner Altstadt-Nord. Zur Debatte stehen unter diesem Aspekt vor allem die unterschiedlichen Bedeutungen und Formen des Teilens innerhalb einer urbanen Gesellschaft. Die Verbindung von Kunst und Stadt als Motor, Utopien, Ideen und Konzepte von Urbanität zu denken, ist ein zentraler Aspekt von CityLeaks.

Die Schirmherrin des Festivals ist Gabriele Hammelrath (SPD, MdL)

CityLeaks ist ein biennales Festival für zeitgenössische urbane Kunst und Kultur, und das seit 2011. Der öffentliche Stadtraum ist unser Aktionsort und die Kunst das Medium. CityLeaks begibt sich im September auf eine dreiwöchige urbane Expedition. Unterstützt werden wir von vielen Akteuren, aber vor allem von den KünstlerInnen. Sie geben Impulse und erobern den öffentlichen Raum in Köln: Hausfassaden verwandeln sich in großformatige Gemälde, Performances durchmischen das alltägliche Stadtgeschehen, Lichtinstallationen und Videoprojektionen machen die Architektur zu Stars der Nacht und konzeptionelle Kunstprojekte dringen in urbane Systeme ein. Insgesamt besuchten bisher weit über 100 internationale KünstlerInnen auf Einladung von CityLeaks Köln. Genres wie Performance, Urban Hacking, Installation, Mural-Malerei oder Neue Medien zeigen ein große Bandbreite zeitgenössischer urbaner Kunst. CityLeaks erschließt vernachlässigte Orte, bespielt außergewöhnliche Architektur und strebt nach partizipativem Kunsterleben. Ausstellungen, Touren, Gesprächsrunden, Workshops und Musik erweitern das Programm. Die Zusammenarbeit und der Austausch mit lokalen, regionalen und (inter) -nationalen Netzwerken aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, der Dialog mit BürgernInnen, Nachbarschaften und Publikum sowie die Förderung von Teilhabe an kreativen Diskursen zum Thema Stadt zeichnen den Charakter des Festivals aus.

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