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Sharing Cities

von Dennis Freischlad

Schon immer umgibt uns das Meiste, während uns das Wenigste gehört.
Und obwohl uns der Himmel – stellvertretend für alles Unbekannte, Ewige und Darüberhinaus – seit jeher von seiner schönsten Seite, namentlich der Sehnsucht leuchtet, stammen wir aus den Gewölben der Erde. Hunderte Millionen von Jahre: Erst der Boden, auf dem wir stehen und wanken, hat uns zu Menschen werden lassen.

Vor rund 13.000 wurde die Menschheit sesshaft. Durch den alles entscheidenden Aufwand, Baum und Boden Ertragreicheres abzuluchsen als nur jenes nomadisch Tagesgut, das von der Hand hungerwärts in den Mund gleitet, ging dem Menschen mehr als nur ein Licht auf. Besitz! Der Morgen ist gerettet, der Acker bestellt, alles geheizt. Die ersten Siedlungen formten sich um fruchtbare, gütlich austeilende Erde, später wurden daraus Städte mit solch sternenhaften Namen, als sei mit der Erfindung von Hacke und Kornkammer endlich auch Phantasie in die menschliche Seele eingezogen: Çatalhöyük, Jericho, Tell Brak, Ninive oder Heliopolis.

Plötzlich besaß man Zeit, sich über die eigene Existenz zu wundern, zu erfinden, zu träumen, sich zu langweilen oder zu forschen. Habegut. Die Tatsache, dass wir an einem bestimmten Zeitpunkt in unserer Evolution schon für ein etwaiges Morgen ausgesorgt hatten, hat uns also erheblich zu jenem staunenden,
selbstreflektierten Wesen reifen lassen, das wir heute sind. Jenes Wesen, das auf Höhenmetern Haben sitzt, während es gleichzeitig, auf dem Rücken ebenjenes Berges, seine Ressourcen managen und ein nachhaltiges Zusammenleben regeln muss. Angesichts menschlicher Weltverwaltungsmaßnahmen, die heute nicht nur lokale, sondern immer auch globale Folgen haben, wurden die entscheidenden Fragen noch nie so dringlich gestellt:

Wie viel zu wenig reicht aus?
Wie viel Haben ist Sein?
Wie viel an mehr ist genug?

2017 befasst sich die bereits vierte Ausgabe des biennalen CityLeaks Urban Art Festivals mit der teilenden Stadt. Den thematischen Rahmen bilden die gegenwärtig diskutierten Modelle und Konzepte der Sharing Cities, deren himmelsnahen Utopien und ebenerdigen Herausforderungen. Nach der alten Weisheit, dass die Kunst immer auch ein sicherer Ort ist, um unangenehme Unterhaltungen zu führen (Mariam Ghani), finden Kölner und ihre Gäste fast einen Monat lang zusammen, um alteingesessene Aufgaben und zugezogene Anforderungen neu zu verhandeln.

Unter dem Damoklesschwert der zunehmenden Ressourcenknappheit ist mittlerweile auch dem Letzten klargeworden, dass es nach einer neuen Handhabung jenes Materials verlangt, das für unser Dasein im Allgemeinen und unseren Wohlstand im Besonderen verantwortlich ist. Ressourcen sind sowohl
materielle wie immaterielle Güter, reichen von Emissionen und Produktionsprozessen zu den Meeren und zurück, während sie ebenfalls eine soziale, mediale und räumliche Dimension umfassen. Stammte das Teilen früher  mitunter aus den Werkstätten des Altruismus, fällt es heute unter all jene Strategien,
die uns in vielerlei Hinsicht das Wasser vom Hals und das Herz am rechten Fleck halten sollen.

Was also bedeutet das teilende Miteinander und der nachhaltige
Umgang mit Ressourcen für das Städtische? Wie vollzieht sich dieses Miteinander?
Wie kann sich der Umweltschutz gegen einen Konsum behaupten, dem niemand
mehr Abfolge leisten will, wie sehen die “grünen Städte“ von morgen aus und
welche Modelle und Technologien stehen bereits Spalier, um unsere Städte im
Sinne des sozioökonomischen Wandels lebenswerter zu gestalten?

Verwaltungsbüros ratifizieren täglich die Lähmung einer lebenswerten Stadtgestaltung durch Überbürokratisierung und Masterpläne, die nur das tote Fahrwasser pragmatischer Ökonomie hinterlassen. Algorithmen sind schon lange dabei, den privaten und öffentlichen Raum zu einem einzigen SmartCity-Netz zu verweben, unsere ritualisierten Bewegungen innerhalb der Stadt grundlegend zu verändern und durch neue Kommunikationswege ungeahnte Tore zu Himmel und Hölle aufzustoßen. Als Gemeingut (Commons) erlebt die Stadt genau wie andere Gemeinplätze unter andauernder Privatisierung eine neue Positionierung zwischen Markt, Staat und den Bürgern.

Wie lassen sich diese Gemeingüter schützen und
nachhaltig verwalten, wie funktioniert Konsum und wie viel Gesprächsbedarf
haben Künstler und Wissenschaftler, wenn sie sich den Herausforderungen
moderner Städteplanung stellen?

Der transdisziplinäre Forschungsansatz des diesjährigen CityLeaks organisiert sich als gemeinsamer Lernprozess zwischen Gesellschaft, Kunst und Wissenschaft. Um verstärkt in den Dialog zwischen Künstlern, Kulturschaffenden, Stadtverwaltern, Bürgern und Wissenschaftlern zu treten, bildet eine Akademie den Fokus des Festivals. Als Teil des Festival Centers wird sie im September einen Ort bespielen, der symbolträchtiger für das städtische Gemeinwesen kaum sein könnte: der Ebertplatz in der Kölner Nordstadt. Der Ebertplatz – Erster Stock unten

Ein ins Souterrain gesunkenes Betonschiff, das seine Segel vor den Widrigkeiten einer masterplan’schen Stadtplanung gestrichen hat und von der Bevölkerung an Land eher an Problemen als an Potential gemessen wird. Oder, die löbliche Lesart: Unter der Obhut steuermannsloser Führung wurde derart viel toter Stadtraum gesichtet, dass sich die Besatzung in Form von Bürgern und Künstlern endlich aufmachte, den Kahn durch Eigeninitiative und Krisenmanagement vor dem Kentern zu bewahren. Heute an Deck: eine urbane Kultur als lebendiger, ökonomischer Standortfaktor.

Ungewollt hat der heutige Ebertplatz eine Verbindung zur ersten Nutzung des Platzes geschaffen. Um vor besonders schiffsbrüchigen Wetter und noch schlimmerer Naturgewalten zu schützen, lagen hier einst Kutter in einem sicheren Hafen, dem Thürmchenshafen. Nach dessen Versandung und der folgenden Zuschüttung waren Land und Wasser urbanisiert. Mit der Präsenz zu vieler Autos in den Sechzigern wurde es notwendig, den Verkehr und die Menschen zu trennen und deren Routen neu zu definieren. Der Platz – Einladung zu Müßiggang und Zusammenkunft – bekam seine heutige Form, Geschäfte zogen in die Passagen, ein Brunnen wurde installiert.

Ja, tatsächlich. Wer heute über den Ebertplatz schlendert, wird das als wasserkinetische Plastik konzipierte Kunstwerk lediglich für eine runtergerockte Skulptur halten, als Mahnmal, an dem man seine Missachtung für Kunst im öffentlichen Raum Ausdruck verleihen könnte. Einst aber tanzten Kinder zwischen den Edelstahlscheiben, während ihre Eltern zögerlich die Barfüße ins nasse Kalt hielten und jauchzten.

Vielleicht gab es früher vermehrt gutes Wetter, mehr Sehnsucht nach Wasser und Kühl. Da Köln nicht in der Lage war, all das Trinkwasser für die Brunnenversorgung zu bezahlen, das so sekündlich wie herzhaft durch das Kunstwerk gepumpt wurde, und ein geschlossenes Wassersystem zur Gefahr hatte,
dass sich ein im glitzernden Nass tobendes Kind einen Was-auch- immer-Keim einheimsen könnte, legte man den Koloss lahm. Die planschenden Kinder blieben aus, die abgekühlten Füße, das Jauchzen. Zusätzlich zum Untergang des Brunnens versiegten, ebenfalls aus Kostengründen, die Rolltreppen.
Besucher blieben aus und die Geschäfte schlossen. Der Eberplatz verkam.

Als die Stadt Köln im Jahre 2009 den „Masterplan Köln Innenstadt“ beschloss, hieß es wortlautlich, den wieder zu alter Ebenerdigkeit zu erhebenden Ebertplatz „auf die Möglichkeit der Rückgewinnung von Aufenthaltsqualität und klarer gestalterischer Sprache“ hin zu untersuchen. Niemand, der seinen Wilhelm unter dieses Papier setzte, konnte ahnen, dass die Bürger dieses Anliegen bereits selbst in die Hand nahmen.

Von zu viel abhanden gekommener Stadtqualität und zahlreichen leerstehenden Räumen aufgefordert, die entscheidenden Schritte selbst aufs Parkett zu zaubern, zogen neue Instandhalter in die alten Geschäfte, Künstler und Kuratoren, die der in unbeschaulicher Nichtbeachtung liegengelassene Passage durch interventionistische Off-Räume abermals der Gegenwart näherbrachten. Ein neues Publikum fand seinen Weg in die Nordstadt, der Platz belebte sich. Es begann ein Austausch, der sich nicht ausschließlich auf ein paar Sonnenanbeter, Müßiggänger, die Drogenszene und das Obdachlosenmilieu beschränkte.

Natürlich: Der Ebertplatz ist entweder so schmeichelhaft wie Arztbesuche und so einladend wie eine Trabantensiedlung in Ulan Bator, aus der der Winter nie auszieht. Oder eben eine Hommage an den Brutalismus, ein nicht zu verachtendes Stück Zeitgeschichte und Würdenträger der architektonischen Vielfalt Kölns. In jedem Falle aber steht er exemplarisch für eine Platzgestaltung, an der man unter Missachtung der entscheidenden Fragen das Exempel stadtplanerischer Mut- und Orientierungslosigkeit statuiert.

Wie reagiert ein Platz ästhetisch und programmatisch auf seine direkte Umgebung, auf die Kultur seines Veedels? Was bestimmt den Wert eines öffentlichen Platzes, welche Gelegenheiten werden geschaffen, welcher Austausch initiiert, und wie funktioniert Belebung ohne Verdrängung?

An diesem einst brach liegendem und nun wieder entdecktem Stück Land wird sich die nächsten Jahre entscheiden, wohin die Stadt treibt. Kaufhaus? Parkplatz? Park? Oder eine Freilichtbühne und ein Museum für zeitgenössische Kunst, wie es dem Architekten Christian Schaller vorschwebt? Köln bietet kaum einen besseren Ort für die temporäre Installation des Festival Centers und seiner Akademie.

Nirgendwo ließe sich mit Politikern, Bürgerinitiativen, Künstlern und Wissenschaftlern so gut über die Zukunft der Stadt diskutieren. Nirgendwo hallen die Fragen so schön:

Was macht eine Stadt lebenswert?
Wie viel von allem ist mir?
Wie viel Ich ist Stadt?

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artrmx e.V.  | CityLeaks Urban Art Festival

Hospeltstraße 69
50825 Köln, GER
+49 (0)221 29 49 69 59
info@cityleaks-festival.com

© 2016 ALL RIGHTS RESERVED, artrmx e.V.

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CityLeaks Programm 2017

Hier gibt es viele spannende Workshops und Kunstprojekte zu entdecken. Mitmachen erwünscht. Informationen zu den Deadlines unter OPEN CALLS.

Das Festival startet am 01. September mit einer Eröffnungsfeier auf dem Ebertplatz. Am Samstag den 02. September geht es dann mit dem Grand Opening mit Livemusik, Aftershowparty und vielen Ausstellungseröffnungen der kooperierenden Galerien weiter.

Ausstellungen, Workshops, Podien, Vorträge und Stadtspaziergänge, Performances, Urban Hacking, Murals, Installationen, u.v.m.

Der Infopoint des Festivals auf dem Ebertplatz ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

  • Informationen zum Programm und Festival
  • BesucherInnenumfrage zum Festival
  • Anmeldungen für den Speaker’s Corner (täglich von 17:50 bis 18 Uhr) hier

Viel Spaß!

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CityLeaks Akademie 2017

Unter dem Titel „Sharing Cities“ eröffnet die vierte Ausgabe des CityLeaks Urban Art Festivals. Die globale und explosionsartige Urbanisierung führt zunehmend zu einer Ausbeutung und ungerechten Verteilung von Ressourcen und Verschmutzung der Umwelt. Kommerzialisierung und soziale Fragmentation bestimmen bis heute einen großen Teil unserer Städte. Der Ruf nach einer nachhaltigen Stadtentwicklung und einer Gesellschaft, die auf Commons (Gemeingütern) aufbaut, ist groß, und das Teilen von Ressourcen, Gütern, Wissen, Erfahrungen, etc. wird immer notwendiger.

Gemeinsam erforschen KünstlerInnen, Laien, und ExpertInnen in der transdisziplinären CityLeaks Akademie die Möglichkeiten einer lebendigen, nachhaltigen, und kreativen Stadt. Die -auch- kritische Auseinandersetzung mit Konsum, Raum und Digitalität steht im Fokus der Akademie. Unterstützt werden wir von KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und ExpertInnen, die sich zusammen mit dem Publikum den Herausforderungen einer “Sharing City” stellen. Sie erörtern mit uns Fragen zu urbanen Transformationen und wie BürgerInnen daran teilhaben könnten, forschen zu solidarischer Ökonomie, Konsum, Bedürfnissen, Beschleunigung und Digitalität. Und sie laden uns ein, in unterschiedlichen Workshops ein wenig tiefer einzutauchen und mitzumachen. Die Inhalte der Akademie werden im Prozessraum auf dem Ebertplatz dokumentiert. Zudem können alle Vorträge per Livestream auf unserer Website mitverfolgt werden.

Die CityLeaks Akademie ist mitten im Stadtgeschehen verortet. Für 2017 ist ihr Ort das Festival Center auf dem Ebertplatz. Hier findet ein großes Angebot an Workshops, Podien, Vorträgen und Stadtspaziergängen uvm. statt.

Hier geht es weiter mit Informationen zu den TeilnehmerInnen sowie zum Programm!

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Journal "Sharing Cities"

In unserem Journal findet ihr allerlei Hintergrundgeschichten, Interviews und Eindrücke vom Festival. Im Laufe der Festivalzeit wird das Journal stetig wachsen und euch informieren.

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CITYLEAKS URBAN ART FESTIVAL

Der Infopoint des Festivals auf dem Ebertplatz ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Vom 01. bis 24. September 2017 findet die vierte Ausgabe des internationalen CityLeaks Urban Art Festival statt. 2017 interveniert das Festival unter dem Titel “Sharing Cities” in der Kölner Altstadt-Nord. Die Verbindung von Kunst und Stadt als Motor, Utopien, Ideen und Konzepte von Urbanität zu denken, ist ein zentraler Aspekt von CityLeaks.

Die Schirmherrin des Festivals ist Gabriele Hammelrath (SPD, MdL)

CityLeaks ist ein biennales Festival für zeitgenössische urbane Kunst und Kultur und das seit 2011. Der öffentliche Stadtraum ist unser Aktionsort und die Kunst das Medium. CityLeaks begibt sich im September auf eine dreiwöchige urbane Expedition. Unterstützt werden wir von vielen Akteuren, aber vor allem von den KünstlerInnen. Sie geben Impulse und erobern den öffentlichen Raum in Köln: Hausfassaden verwandeln sich in großformatige Gemälde, Performances durchmischen das alltägliche Stadtgeschehen, Lichtinstallationen und Videoprojektionen machen die Architektur zu Stars der Nacht und konzeptionelle Kunstprojekte dringen in urbane Systeme ein. Insgesamt besuchten bisher weit über 100 internationale KünstlerInnen auf Einladung von CityLeaks Köln. Genres wie Performance, Urban Hacking, Installation, Mural-Malerei oder Neue Medien zeigen ein große Bandbreite zeitgenössischer urbaner Kunst. CityLeaks erschließt vernachlässigte Orte, bespielt außergewöhnliche Architektur und strebt nach partizipativem Kunsterleben. Ausstellungen, Touren, Gesprächsrunden, Workshops und Musik erweitern das Programm. Die Zusammenarbeit und der Austausch mit lokalen, regionalen und (inter) -nationalen Netzwerken aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, der Dialog mit BürgerInnen, Nachbarschaften und Publikum sowie die Förderung von Teilhabe an kreativen Diskursen zum Thema Stadt zeichnen den Charakter des Festivals aus.

CITYLEAKS FESTIVAL CENTER - EIN PLATZ FÜR ALLE

Als Sitz des Festival Centers wird CityLeaks im September einen Ort bespielen, der für das städtische Gemeinwesen sowie den Kölner Enthusiasmus für städtebauliche Großprojekte symbolträchtiger kaum sein könnte: Der Ebertplatz in der nördlichen Kölner Innenstadt.

Das Berliner Künstler- und Architektenkollektiv ON/OFF baut im gemeinschaftlichen Prozess mit allen Interessierten ein organisches und wandlungsfähiges Festival Center zu gestalten, das den Platz durch Tribünen in eine Arena verwandelt. Den BesucherInnen bietet es Möglichkeiten zum Verweilen, Arbeiten und Austausch sowie eine temporäre Bühne an. Im Festival Center am Ebertplatz entsteht ein Ort zum gemeinsamen Denken, Handeln und Verweilen. Das Festival Center bietet vom 1. bis zum 24. September 2017 Freiräume für künstlerische, soziale, nachhaltige und subversive Interventionen und gewährt Einblick in den wissenschaftlichen Diskurs zum Themenbereich Urban Commons. Denn was macht eine Stadt lebenswert? Wie viel möchte ich mitgestalten? Wie viel Ich ist Stadt? – das sind Fragestellung, zu denen die eingeladene KünstlerInnen und TeilnehmerInnen der CityLeaks Akademie gemeinsam mit BürgerInnen gebeten werden, Stellung zu beziehen.

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CITYLEAKS FESTIVAL CENTER - EIN PLATZ FÜR ALLE

Als Sitz des Festival Centers wird CityLeaks im September einen Ort bespielen, der für das städtische Gemeinwesen sowie den Kölner Enthusiasmus für städtebauliche Großprojekte symbolträchtiger kaum sein könnte: Der Ebertplatz in der nördlichen Kölner Innenstadt.

Das Berliner Künstler- und Architektenkollektiv ON/OFF baut im gemeinschaftlichen Prozess mit allen Interessierten ein organisches und wandlungsfähiges Festival Center zu gestalten, das den Platz durch Tribünen in eine Arena verwandelt. Den BesucherInnen bietet es Möglichkeiten zum Verweilen, Arbeiten und Austausch sowie eine temporäre Bühne an. Im Festival Center am Ebertplatz entsteht ein Ort zum gemeinsamen Denken, Handeln und Verweilen. Das Festival Center bietet vom 1. bis zum 24. September 2017 Freiräume für künstlerische, soziale, nachhaltige und subversive Interventionen und gewährt Einblick in den wissenschaftlichen Diskurs zum Themenbereich Urban Commons. Denn was macht eine Stadt lebenswert? Wie viel möchte ich mitgestalten? Wie viel Ich ist Stadt? – das sind Fragestellung, zu denen die eingeladene KünstlerInnen und TeilnehmerInnen der CityLeaks Akademie gemeinsam mit BürgerInnen gebeten werden, Stellung zu beziehen.

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