Fra. Biancoshock

hacking

  • Fra.Biancoshock_Cityleaks2015_Köln_KarlaWindberger(2)
  • Fra.Biancoshock_Cityleaks2015_Köln_KarlaWindberger(3)
  • Fra.Biancoshock_Cityleaks2015_Köln_KarlaWindberger(1)
  • fra.biancoshock
  • fra.biancoshock_street-hungry - Kopie

FRA. BIANCOSHOCK (ITA)

WO
Interventionen in Mülheim
Wiener Platz
51065 Köln

WANN
1. – 5. September

Als „Ephemeralism“ bezeichnet Fra.Biancoshock selbst das Wesen, das seinen Arbeiten innewohnt: Sie sind flüchtig und oft nur von kurzer Dauer. Da seine ebenso humoristischen wie poetischen oder kritischen künstlerischen Aktionen und Inszenierungen meist von einem Überraschungsmoment leben, ist diese Flüchtigkeit auch aus Perspektive des Betrachters gegeben. Straßen, Tunnel und Plätze nutzt Fra.Biancoshock für seine vielfältiges Schaffen, das in keine Schublade passt, aber stets am Puls der Zeit ist. Der Finanzkrise und hohen Arbeitslosigkeit in seiner Heimat Italien nähert er sich ebenso spielerisch wie der Thematik der Überwachung des öffentlichen Raums. Ob einfachen „Hackings“ wie manipulierte Zeichen und Schildern, ob Graffitis und Performances oder aufwändige Installationen – für jede seiner Ideen findet er die passende Mittel und Techniken. Dem städtischen Verfall wirkt er symbolisch mit einem überdimensionalen Pflaster auf einer Mauer entgegen, durch bettelnde Teddys am Straßenrand lenkt er die Aufmerksamkeit auf das Anwachsen der Armut, Internetphänomene lässt er mit dem Stadtraum verschmelzen. Zum Glück wirkt er der Kurzlebigkeit seiner Hackings medial entgegen, indem er sie mit der Kamera festhält und in Ausstellungen präsentiert. So können die Effekte und Überraschungsmomente seiner Arbeiten doch immer wieder aufs Neue erlebt werden. Fra arbeitet auf der ganzen Welt und lebt in Mailand.